Klimapraxis bei den Öko-Feldtagen
Wo steht der Ökolandbau heute? Welche innovativen Antworten die Branche auf politische, wirtschaftliche und klimabedingte Herausforderungen hat, wird alle zwei Jahre auf den Öko-Feldtagen sicht- und erlebbar.
Das zweitägige Treffen findet in diesem Jahr vom 18. bis 19. Juni auf dem Gelände der Wassergut Canitz GmbH in der Nähe von Leipzig statt und gibt Landwirt*innen, Vertreter*innen aus Politik und Wirtschaft sowie Wissenschaftler*innen die Möglichkeit sich über neue Methoden und Ansätze im Ökolandbau zu informieren und auszutauschen. Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem immer dringlicher werdenden Thema Wassermanagement.
Vorführungen innovativer Maschinen, Vorträge und Diskussionsrunden wechseln sich mit interaktiven Workshops zum Mitmachen ab und zeigen die Bandbreite relevanter Fragestellungen für den ökologischen Pflanzenbau und Tierhaltung. Über 350 Ausstellende aus Praxis und Forschung zeigen zudem an eigenen Ständen, welchen Beitrag sie mit ihrer Arbeit zu einer nachhaltigen Landwirtschaft leisten. Auch die Klimapraxis wird als Ausstellerin vertreten sein und an einem gemeinsamen Stand mit Demeter im Osten und der Baumfeldwirtschaft Einblick in ihre Arbeitsfelder und Projekte geben.

Rita Oldenbourg stellt stellt mit Stockmanship eine Methode vor, die ein stressarmes Bewegen von Rindern möglich macht. Sie wird unser frei verfügbares Lernmaterial und die von der Klimapraxis produzierten Kurzvideos zum Thema vorstellen. Darüberhinaus wird es Raum für Austausch und Vernetzung für Stockmanship-Anwender*innen und Interessierte geben.
Dr. Phillip Gerhardt wird darüber sprechen, wie man mit Keyline Design effektiv auf Dürre und Starkregenereignisse reagieren kann. Wie Keyline Design auf der Fläche aussehen kann, wird er bei einer Führung über eine Demofläche auf dem Wassergut Canitz zeigen.
Veranstaltet werden die Öko-Feldtage von der FiBL Projekte GmbH.
Weitere Infos und Tickets gibt es hier.
Foto: Henrikm.fotografie