Klimaschutz in die Praxis bringen.
Für Klimalandschaften.
Und eine zukunftsfähige
Landwirtschaft.

Als gemeinnütziges Unternehmen ist es unser Ziel, Klimaschutz in die Praxis zu bringen.

Wir fördern die Umsetzung regionaler Klimalandschaften und setzen uns für eine aufbauende, regenerative Landwirtschaft ein. Wir zeigen praktisch, wie wir uns besser an die Folgen des Klimawandels anpassen und eine weitere Erhitzung unseres Planeten abmildern können.

Um zu dieser Vision beizutragen, bietet die Klimapraxis folgende Leistungen an: Projektentwicklung, Projekt- und Kooperationsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit und Wissenstransfer sowie Begleitforschung.

Unsere Webseiten www.wasser-retention.de und www.mob-grazing.de informieren über aktuelle Projekte, ebenso wie unsere Newsletter zu Mob Grazing und Wasserretention. Auf unserem
YouTube-Kanal zeigen wir Filme, die in unseren Projekten entstanden sind. In der Schriftenreihe "Klimapraxis Papers" veröffentlichen wir unsere Ergebnisse praxisnah.

Langsames Wasser, kühlendes Grün

Buch Klimapraxis Langsames Wasser Kühlendes Grün
Um das Klima abzukühlen, steht derzeit die Reduktion von Treibhausgasen im Fokus der Politik. Doch gibt es noch weitere Lösungen? Bislang ist kaum bekannt, dass auch unsere Eingriffe in die Landschaft die globale Erwärmung verstärken. Der »kleine Wasserkreislauf« aus Bodenfeuchte, Verdunstung, Tau- und Wolkenbildung bestimmt wesentlich das Klima. Wo wir riesige Flächen entwässert und entwaldet haben, heizen trockene Böden die Luft auf. Ohne Bäume fehlt die Kühlung und es regnet weniger, Dürren und Hochwasser werden verstärkt.

Aber wie können wir Landschaften so gestalten, dass sie das Klima regional oder als Ganzes wieder abkühlen, ohne Landwirtschaft und Ernährung zu gefährden? Einfache, günstige und großflächig anwendbare Möglichkeiten sind Agroforstwirtschaft und Wässersysteme nach dem Keyline-Ansatz. Es entstehen grüne Klimalandschaften, die Wasser so zirkulieren lassen, dass es seine Kühlwirkung auf das Klima entfaltet. Dürren und Hochwasser werden abgemildert. Gemeinsam mit Bäuerinnen und Bauern haben wir damit einen gewaltigen Hebel, mit dem nationale und europäische Klimaziele doch noch erreicht werden könnten.

Dieses Buch macht Hoffnung: Es ergründet praxisnah und auf Basis neuester Forschungsergebnisse, wie das möglich ist.

Das Buch kann hier bestellt werden.
Bislang setzt die Politik, um das Klima abzukühlen, fast ausschließlich auf die Reduktion von Treibhausgasen. Vernachlässigt wird, welche Rolle Landnutzungsänderungen spielen. Denn: Unsere Eingriffe in die Landschaft verstärken die globale Erwärmung. Und umgekehrt können wir mit Klimalandschaften dazu beitragen das Klima wiederabzukühlen – regional oder sogar global.

Der Schlüssel hierfür liegt in den Prinzipien der regenerativen Landwirtschaft verbunden mit einer Wiederbegrünung unserer Landflächen durch deutlich strukturreichere Vegetation wie Agroforst und einer Wiederherstellung der Wasserkreisläufe. So könnten wir die Verdunstungskühlung erhöhen, die Wolkenbildung beeinflussen und auch den Klimawandel abmildern.

Zudem kann Humus aufgebaut, die Bodenfruchtbarkeit verbessert und Kohlenstoff im Boden gebunden werden. Regen kann vor Ort versickern, mehr Wasser wird gespeichert. Durch Wässersysteme nach dem Keyline Ansatz sind Äcker besser geschützt gegen Dürre und Erosion durch Wind und Starkregen. Hochwasserschutz wird dezentral und kostengünstiger möglich als allein mit technischen Lösungen. Die Biodiversität profitiert.

Kombiniert mit innovativen Anbau- und Nutzungsverfahren wie einer angepassten Beweidung steigern die durch Klimalandschaften verbesserten Bedingungen die Resilienz des Ernährungs- und Landwirtschaftssystems.

UNSERE PROJEKTE

Die Klimapraxis betreut aktuell drei öffentlich geförderte Projekte rund um die regenerative Landwirtschaft sowie klimapositives Bauen, derzeit vor allem mit dem Fokus auf Brandenburg.

WIR SIND MITGLIED BEI

DeFAF Klimapraxis
Klimapraxis Kooperation Aufbauende Landwirtschaft e.V.
FÖL Mitglied Klimapraxis
Nutzhanf Netzwerk Mitglied Klimapraxis